Die meisten Menschen arbeiten mit KI so: Ein Chatfenster öffnen, Prompt eintippen, auf die Antwort warten, nächsten Prompt eintippen. Das ist wie E-Mails mit einem Finger zu tippen – es funktioniert, aber es bremst dich massiv aus.
Der Engpass ist nicht die KI. Der Engpass bist du – genauer gesagt, deine Eingabegeschwindigkeit und dein Workflow. Wenn du zwischen Aufgaben wartest, anstatt parallel zu arbeiten, verschenkst du das größte Potenzial von KI-Tools.
Statt auf eine Antwort zu warten und dann die nächste Frage zu stellen: Öffne mehrere Chat-Fenster gleichzeitig. Verteile deine Aufgaben auf verschiedene Konversationen.
Während du in einem Fenster die Antwort reviewst, arbeiten die anderen weiter. Das ist kein Multitasking – das ist Delegation.
Das absolute Killer-Feature: Sprich deine Prompts, statt sie zu tippen. Auf dem Mac gibt es das kleine Mikrofon auf der Tastatur – und damit verändert sich die Dynamik komplett.
Statt: Mühsam einen langen Prompt formulieren und eintippen.
Sagst du einfach: „Ich möchte das, du schaust dir das bitte an, geh auf die Website und mach mir eine Zusammenfassung.”
Es fühlt sich an, als würdest du Aufgaben an Mitarbeiter verteilen. Und genau das verändert die Art, wie du mit KI arbeitest: Vom Prompten zum Delegieren.
Ein typischer Tag mit diesem Ansatz:
Das Ergebnis: Statt den ganzen Tag zu prompten oder selbst zu machen, hast du quasi ein kleines KI-Team neben dir sitzen. Fünf Aufgaben parallel, statt eine nach der anderen.
Drei Gründe:
Bessere Prompts sind gut. Aber der wirkliche Produktivitätssprung kommt nicht durch bessere Prompts, sondern durch bessere Workflows: Parallele Arbeit, Diktierfunktion, Delegation statt Einzelgespräch.
[00:00] Das absolute Killer-Feature, wenn ihr so richtig, richtig produktiv sein wollt mit KI, ist erstens mehrere Chatfenster offen zu haben. Also die Tasks wirklich zu verteilen und nicht auf einen zu warten, auf den Input, und dann weiterzumachen, sondern mehrere gleichzeitig. [00:14] Und das Zweite, das mache ich jetzt seit einer Woche, ist die Diktierfunktion zu nutzen. Also nicht im Prompt einzutippen, sondern tatsächlich, und das gibt es am Mac, dieses kleine Mikrofon auf der Tastatur einfach zu diktieren. [00:26] Und es fühlt sich so ein bisschen an, als würdest du Aufgaben dann wirklich an Mitarbeiter verteilen. Dann wird es auch langsam agentisch, habe ich das Gefühl. [00:33] Wenn ich sagen kann, ich möchte das, du schaust dir das bitte an, geh auf die Website. [00:38] Und das geht auch mit Claude Code bei mir ziemlich gut, weil es einfach Zugriff auf alles hat. Es kann Screenshots machen, es kann Webseiten besuchen, es kann Dateien erstellen, es kann Dateien lesen. [00:48] Und ich kann einfach sagen: Ich habe folgendes Problem, du machst jetzt bitte das. Und dann kommt Feedback und dann kann ich das Feedback auch wieder einsprechen und habe diesen ganzen Dialogflow. [00:57] Und dann wird man richtig produktiv. Ich habe das Gefühl, ich mache einfach fünf Sachen parallel und muss super wenig anweisen, anstatt dass ich den ganzen Tag halt prompte oder selber mache. Habe ich quasi so ein kleines KI-Team neben mir sitzen.
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